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Meldungen
Mittwoch, 2. Mai 2012
VON YVONNE MALAK
Ohneeinander geht es nicht, miteinander manchmal aber nicht wirklich gut. Konflikte zwischen Programm und Verkauf sind nach meiner Erfahrung eher die Regel als die Ausnahme. In den meisten Sendern siegt am Ende derjenige, der die Gehälter bezahlt – also der Verkauf. Und das Programm gibt zähneknirschend nach und sendet die x-te Sales Promotion, die die Programmleute meist eher nervt als erfreut. Oft aus verständlichen Gründen. Dabei könnte es miteinander doch so gut klappen – denn es gibt jede Menge Wege, Sales Promotions so zu gestalten, dass das Programm sich beim nächsten Mal über das aus dem Verkauf kommende Gewinnspiel freut.
 
VON YVONNE MALAK
Die Tage vor der MA waren für mich in meiner Zeit als Programmdirektorin die schlimmsten des Jahres. Und ich vermute, vielen Kollegen – auch wenn sie Jahre im Geschäft sind - geht es zweimal jährlich ähnlich... Schwankungsbreite hin, Fallzahlenproblematik her: man muss mit dem Ergebnis leben, verteidigt, gewinnt oder verliert die Marktführerschaft, die Reichweite bestimmt die Höhe der nationalen Werbeerlöse u.v.m.
 
Mittwoch, 29. Februar 2012
VON YVONNE MALAK
Programm und Verkauf sind wie Mann & Frau: es geht nicht ohne einander - leider aber auch manchmal nicht miteinander...
 
Dienstag, 31. Januar 2012
VON YVONNE MALAK
„Hauptsache, dass Programm steht zum Beginn der FAB“; „Was ich abends mache ist egal, ist ja nicht MA relevant“; „Nachts kann man ruhig mal was ausprobieren – hört ja eh keiner“; All diese Sätze habe ich x mal gehört, jede dieser Überzeugungen wird auf x Sendern praktiziert und jede davon schadet am Ende des Tages. Denn ich glaube, dass wir uns oft nicht bewusst sind, wie Hörer sich tatsächlich verhalten und dass wir zu oft mit einer Toleranzgrenze der Hörer rechnen, die wir maßlos überschätzen...
 
Montag, 2. Januar 2012
Bei fast allen Radiostationen beginnen in diesen Tagen wieder die Aufsehen erregensten Gewinnspiele. Doch was bringen diese? Im Interview mit der radioWOCHE erklärt Yvonne Malak den “Sinn und Unsinn von Gewinnspielen“.
 
Freitag, 2. Dezember 2011
VON YVONNE MALAK
Es ist verdammt schwer, jeden Tag eine gute Morgensendung abzuliefern. Jeden Tag alles zu berücksichtigen, was zu einer unterhaltsamen Show gehört, dabei gleichzeitig die Senderstrategie zu berücksichtigen und auch noch die Kür zu beherrschen, und nebenbei spannend und abwechslungsreich zu teasen sowie die Major und dieselben Songs immer wieder neu und mit Leidenschaft zu verkaufen. Wir versuchen diesen Spagat zwischen perfekter Strategieverkaufe und lockerem Entertainment dennoch jeden Tag aufs Neue – weil die Morgensendung einer der entscheidenden Faktoren für langfristigen Erfolg oder Misserfolg eines Senders ist. In meinem Top-10-Kriterien für eine erfolgreiche Morgenshow habe ich letzten Monat über die Voraussetzungen im Team geschrieben und über die Wichtigkeit transparenter Persönlichkeiten mit Interessen und Charaktermerkmalen aus der Lebenswelt der Hörer, die mit kleinen Talks alltagsrelevante Themen abbilden und mit unterschiedlichen Meinungen Spannung erzeugen. Das alleine hinzukriegen, ist schon verdammt viel und wer das schafft ist schon verdammt gut.
 
VON YVONNE MALAK
Als Programm-Macher investieren wir das meiste Geld, die meiste Manpower, die besten Ideen in die Stunden zwischen 6 und 9 Uhr – keine andere Sendung ist für uns so arbeitsintensiv und so wichtig wie die Morningshow. Und das ist auch gut so.
 
Samstag, 1. Oktober 2011
VON YVONNE MALAK
Um den bestmöglichen Input für Ihre Morgenshow (und den Rest des Tagesprogrammes) zu erarbeiten, ist eine sinnvolle Konferenzstruktur, in der Kreativität gefördert und gefordert wird unerlässlich. Wir brauchen eine gute Organisation und die richtigen Fragen. Und wir brauchen Mut zu ausgefallenen Themen- Umsetzungen. Wenn wir all das jeden Morgen berücksichtigen, haben wir die Chance, in der Bundesliga der deutschen Morningshows auf den vorderen Plätzen mitzuspielen. Und das auch, wenn das Team klein und unerfahren ist. Solange Führung und Struktur stimmen, kann ein kleines, junges Team genauso gute Themen und Ideen entwickeln wie die Profis der deutschen „Vorzeige- Morningshows“. Deshalb hier Teil II meiner 10 Tipps für eine optimale Morgenshowkonferenz.
 
Sonntag, 28. August 2011
VON YVONNE MALAK
Ich freue mich immer, wenn ich sie hören darf: die Morgensendungen, die einen immer wieder überraschen, die ihre Zielgruppe persönlich ansprechen mit kleinen Themen aus der Lebenswelt der Hörer, die es schaffen, aus kleinen Ideen Großes entstehen zu lassen. Das ist sicher auch der Kreativität der Moderatoren zu verdanken. Aber dahinter steht meistens auch eine gut geführte und gut strukturierte Redaktionskonferenz.
 
Mittwoch, 27. Juli 2011
VON YVONNE MALAK
Was zeichnet die guten, über Jahre beständig erfolgreichen Programmchefs aus, die auch in der letzten MA ihre guten Einschaltquoten halten oder gar ausbauen konnten und die teils seit Jahren stabile Reichweiten verzeichnen bzw. die Marktführerschaft in ihrem Kernsendegebiet verteidigen können? Sie stellen ihr Programm regelmäßig in allen relevanten Punkten auf den Prüfstand und arbeiten immer und immer wieder an den Quoten- relevanten Basics.
 
Freitag, 1. Juli 2011
VON YVONNE MALAK
Die MA Pause ist eigentlich die beste Zeit für PDs. Nicht, weil man da so prima Urlaub machen kann, sondern weil sie eine gute Gelegenheit ist, das Programm in Ruhe auf den Prüfstand zu stellen und die wichtigsten Eckdaten zu checken. Im Mai und Juni haben Sie von mir eine 10-Punkte-Checklist für Musik, Format und Morningshow bekommen.
 
Freitag, 27. Mai 2011
VON YVONNE MALAK
Noch 3 Monate MA-Pause. Noch genügend Zeit, für einen gründlichen Check- Up des Gesundheitszustandes Ihres Programms. Hier Teil II der Checkliste zu den wichtigsten Themen: Musik und Morningshow.
 
Samstag, 30. April 2011
VON YVONNE MALAK
Endlich MA-Pause!
Zeit, das Programm einem General- Check zu unterziehen – vor allem, wenn kein Geld für eine professionelle Marktforschung da ist, macht es Sinn, die wichtigsten Punkte auf den Prüfstand zu stellen und kritisch drauf zuschauen, was man selbst noch verbessern kann und wo die Mitbewerber möglicherweise deutlich besser sind. Aber auch, wenn ein Marktforscher die Eckdaten checkt, hilft es, zusätzlich die handwerklichen Qualitäten kritisch zu begutachten. Besser machen kann man immer etwas – vor allem in den strategisch wichtigen Bereichen Musik, Morningshow, On Air Promotion, Tagesprogramm. Also jede Menge Punkte, deren Überprüfung garantiert nicht schadet...
 
Freitag, 1. April 2011
VON YVONNE MALAK
Sie ist DIE Währung für Radiosender, von ihr hängen zu 100% die Erlöse aus den Werbekombis ab, oft das Ansehen eines Produktes in der Radiobranche und nicht selten auch das Schicksal von leitenden Mitarbeitern. Und dennoch gibt es immer noch jede Menge offene Fragen zu ihr - der ma. Die letzte Ausweisung am 9. März hat - wie jede ma Radio - für einige Überraschungen gesorgt. Einige - darunter zahlreiche der kleineren Sender - haben massiv Hörer verloren, andere - darunter einige große landesweite oder Sender in Ballungsräumen - konnten erfreuliche Gewinne verzeichnen.
 
Freitag, 25. Februar 2011
VON YVONNE MALAK
Die nächste MA Ausweisung steht schon wieder ganz dicht vor der Tür und auch diesmal wird es wieder einige Sender geben, deren Macher sich über Verluste wundern, weil sie nicht damit gerechnet haben. Und auch wenn zu einer guten MA nicht nur ein gutes Programm gehört, sondern auch eine gehörige Portion Glück – Sie wissen schon: Fallzahlen, Schwankungsbreite und andere Faktoren, die uns manchmal in den Wahnsinn treiben – so sind einige Probleme und unschöne Ergebnisse hausgemacht.
 
Samstag, 29. Januar 2011
VON YVONNE MALAK
Die MA läuft, die FAB hat begonnen, Ihre Major Promotion ist erfolgreich auf die Antenne gebracht. Jetzt gilt es, für eine optimale Umsetzung zu sorgen und alle Effekte zu nutzen, die eine gute Promotion für Ihren Sender haben. Und hier lauern viele kleine Fallen, die zusammengenommen die avisierten positiven Effekte einer sorgfältig designten Major mindern können. Deshalb hier meine Top 10 zur optimalen Umsetzung von Promotions.
 
Montag, 17. Januar 2011
VON YVONNE MALAK
Kein Sender macht Gewinnspiele, weil er gerne sein sauer verdientes Geld verschenken oder sein Programm mit einigen Spielrunden attraktiver machen möchte. Jeder professionell organisierte Sender verfolgt mit seinen Gewinnspiel-Aktionen einen Zweck, der in der Regel mit Einschaltquoten zu tun hat. Oft auch mit bestimmten zu erreichenden Images – aber auch diese sollen sich am Ende des Tages auf die Quoten auswirken. In diesen Tagen beginnt die aktuelle Periode der Einschaltquotenerhebung für die MA 2011/2 und damit beginnt von der Ostsee bis zum Starnberger See der Gewinnspielwahnsinn in deutschen Radiostationen. Aber nicht alle Gewinnspiele machen bei allen Sendern Sinn und nicht jeder Weg führt zum Erfolg.
 
Sonntag, 2. Januar 2011
Pünktlich zur MA-Frühjahrswelle ab 02. Januar 2011 gibt es sie wieder, die Gewinnspiele im Radio. Auf nahezu allen Sendern werden dann wieder Geldscheine gesucht oder Rechnungen bezahlt. Bei manchen Sendern gibt es auch Aufsehen erregende Aktionen wie „Die Braut, die sich was traut“. Hier muss die Braut im Brautkleid innerhalb von 12 Tagen vom Funkhaus ohne Geld bis ans Ende der Welt reisen, die am weitest gereiste Braut gewinnt ihre eigene Hochzeit.
 

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